In einem sehr interessanten Gastbeitrag für den stringerbolg.de berichtet Julian von der Weiss Cannon Turbotwist, und von seinen Erfahrungen warum man nicht nur Hybridsaiten in Kombination spielen sollte. Dass die Weiss Cannon Turbotwist eine super Tennissaite ist, scheint mittlerweile bewiesen. In vielen Online Shops ist sie Bestseller und auch die Bewertungen im Netz sprechen eine eindeutige Sprache.| << Saitenempfehlung: Tennissaite Big Hitter Blue von Tourna Poly | Pflege und Kalibrierung einer Bespannmaschine >> |
Bie Weiss Cannon Turbotwist als Hybridbespannung

Ich probierte die Saite erst alleine und dachte mir schon, dass diese wohl nicht so armschonend ist, worauf man bei 2-3 Stunden Tennis täglich immer achten muss. Gemerkt habe ich zwar noch nichts, die Saite ist jedoch sehr fest, was sich im übrigen auch beim Bespannen bemerkbar macht, mich persönlich aber kaum stört, und das geht auf Dauer selten gut.
Da mich dennoch die Weiss Cannon Turbotwist sehr gereizt hat, habe ich mir überlegt was man da machen kann und als Selbstbespanner probiert man natürlich ein paar Kombinationen aus. Gesucht habe ich eine Saite, die sehr elastisch und sehr armschonend ist, als passende Quersaite. Warum auch immer fange ich immer beim gleichen Hersteller an zu suchen und habe dort sehr Gutes über die Elastizität von der Weiss Cannon Explosiv gehört. Die Explosiv ist, das merkt man schon beim Betasten sehr elastisch und wirklich weich. Scheint perfekt zu sein.
Die Eigenschaften der Weiss Cannon Turbotwist
Normalerweise bespanne ich mit 26 /28 , aber da man die Weiss Cannon Explosiv 10% härter bespannen soll, habe ich das ganze auf 28/30 korrigiert. Heraus kam ein echtes Brett, das mir super viel Spin und auch Kontrolle gab. Allerdings war die Power nicht so extrem und nach nur 3 Stunden ist mir die Quersaite, also die Explosiv gerissen! Nun bin ich runter gegangen auf 25/28 und bin echt extrem zufrieden, die 4 kg mehr Quer waren zu viel und haben dem Saitenbett die Power genommen. Nun habe ich echt eine Saite, die perfekt zu meinem Spiel passt, sehr kontrolliert und mit viel Spin den Gegner laufen lassen und bei Bedarf mal glatt durchziehen und genug Power für die Winner zu haben.
Das war nun meine Geschichte zur Hybridbespannung. Was ich damit sagen will, ist dass man auch Saiten, die es nicht in der 6,5m Variante gibt als Variation probieren sollte, so kann man noch mehr aus den Saiten rausholen. Meiner Meinung nach ist nur in den seltensten Fällen eine einzelne Saite die beste Wahl, das sieht man auch an den Profis, die sehr oft Kombinationen spielen. Und die spielen teilweise sogar elastische Saiten längs, also habt Mut zum Probieren!
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