Um einen Tennisschläger bespannen zu können, benötigt man eine Bespannmaschine. Es gibt viele Arten von Besaitungsmaschinen, von der mechanischen Bespannmachine, zur elektrischen, bis hin zur elektronischen Bespannmaschine. Auch wenn sich die vielen verschiedenen Bespannmaschinenmodelle sehr unterscheiden können, eines bleibt doch bei allen Bespannmaschinen gleich, sie brauchen die nötige Pflege, und es muss gewährleistet werden, dass die gewünschte Bespannungshärte mit der Maschine erreicht werden kann.| << Warum ich die Weiss Cannon Turbotwist als Hybridbespannung spiele | Die richtige Ausstattung für das Tennismatch >> |
Nur mit einer gepflegten, sauberen und kalibrierten Bespannmaschine kann man gute Besaitungsergebnisse erzielen

Die Reinigung der vorher aufgezählten Bespannkomponenten wie Zangen, Gleitschinen, Spannungskopf sollte man idealerweise mit Alkohol vonehmen, und die entsprechenden Teile mit einem Lappen oder einer alten Zahnbürste reinigen. Dadurch kann man den Verschleiß der Maschine deutlich verrringern. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass nur fettfreie und absolut saubere Flächen der Haltezangen die zu fixierende Saite im gespannten Zustand auch wirklich gut halten können, und somit auch kein Spannungsverlust entsteht.
Pflege und Kalibrierung der Bespannmaschine
Ein noch viel wichtiger Aspekt, damit die Bespannungshärte immer richtig wird, ist die regelmäßige Kalibrierung der Maschine. Die effektivste Möglichkeit so eine Bespannmaschine zu kalibrieren ist mit Hilfe einer Zugwaage. Die zeitlichen Abstände einer solchen Kalibrierung hängen vor allem von der Anzahl der bespannten Schläger ab, und auch von der Variation der verschiedenen Bespannungshärten. Zum Beispiel mögen die eingestellten 28 kg für ein Tennisracket genau errreicht werden, was aber nicht bedeutet dass die Maschine die gewünschten 8 kg für einen Badmintonschläger genau erreicht.
Das heißt also zum einen, dass man um so öfter eine Bespannmaschine kalibrieren sollte, je öfter man sie benutzt. Zusätzlich sollte man auch immer wieder neu kalibrieren, wenn man große Unterschiede bei den verschiedenen Zuggewichten, bzw. Bespannungshärten hat. Als Anhaltspunkt für die Häufigkeit einer Kalibrierung kann man für den normalen Bespanner etwa alle 25 Bespannvorgänge angeben. Je genauer und professioneller man bespannen möchte, um so häufiger muss man kalibrieren. Ebenso sollte man immer vor dem wechsel von einer hohen Bespannungshärte zu einer niedrigen Bespannungshärte neu kalibrieren.
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