Viele Tennisspieler die regelmäßig auf dem Platz stehen und eine gewisse Spielstärke oder ein gewisses Spielniveau haben, besaiten ihre Schläger selbst. Zum einen spart man sich dadurch Geld, da eine Besaitung im Sportfachgeschäft oder bei einem „Besaiter“ nicht umsonst ist. Zum anderen spart man sich die Wege dorthin. Ausserdem hat man den Schläger, wenn man etwas geübt ist, in ca. 20 – 30 Minuten frisch besaitet und kann im nächsten Spiel oder Training mit einer neuen Saite starten.
Auch mit einer mechanischen Besaitungsmaschine kann man gute Bespannergebnisse erzielen
Um das Besaiten mit einer mechanischen Besaitungsmaschine – in konkreten Fall eine Pro´s Pro (Challenger 6) - so komfortabel und präzise wie möglich zu gestalten müssen, vorher ein paar Dinge genauer betrachtet werden. Diese mechanische Hebelarmmaschine besitzt ein am Arm angebrachtes, verschiebbares Gewicht. Dieses Gewicht wird anhand einer auf dem Hebelarm angezeigten Skala entsprechend der gewünschten Bespannungshärte verschoben. Schiebt man das Gewicht weiter nach aussen, so wird die Härte der Bespannung erhöht. Beim Besaiten unbedingt darauf achten, dass der Arm immer ganz waagrecht ist, damit man keine Ungenauigkeiten in der Bespannungshärte erhält – hier reicht schon eine kleine Abweichung aus, um die eingestellte Bespannhärte zu verfehlen/ zu verändern.
Beim Fixieren des Schlägers gibt’s es ebenso einige Unterschiede. Die Challenger 6 hat eine 6-Punkt-Fixierung. Eine 4-Punkt-Fixierung sollte der Mindestanspruch sein! Eine 6-Punkt-Fixierung ist das Optimum, eine 2-Punkt eigentlich zu wenig, weil nur 2 Fixpunkte am Schlägerkopf und am Schlägerherz ein Verziehen des Rahmens nicht verhindern können. Wichtig um schnell bespannen zu können ist die einfache Handhabung der Besaitungsmaschine (Schläger fixieren und während des Besaitens die Fixierung der Saite mittels der Haltezangen).
So bespannt man mit einer mechanischen Bespannungsmaschine
Um eine zusätzliche Belastung des Schlägerrahmens zu vermeiden werden hier stationäre Mittelhaltezangen verwendet um die Saite während des Bespannens zu fixieren - aus diesem Grund ist von Starterklemmen mit Doppelhaltezangen abzuraten. Die Mittelhaltezangen sind längs zum Schläger verschiebbar und um 360° drehbar. Die beiden Zangen können mühelos mittels Rändelschrauben auf die vorhandene Saitenstärke eingestellt werden, damit die Saite festgehalten aber nicht beschädigt wird.
Damit man viele Schläger präzise, schnell und ohne Beschädigen der Saite bereits beim Einziehen bespannen kann, muss die Maschine optimal gewartet werden. Drehbare Teile, wie die Haltezangen, der Drehteller auf der die Maschine aufgebracht ist, oder der Haltearm sollten regelmäßig geschmiert werden. Die Schrauben, die locker geworden sind müssen nachgezogen werden. Die Maschine sollte in einem trockenen Raum untergestellt werden um evtl. Rostbildung zu vermeiden.
Mit diesem oder einem ähnlichen Modell lassen sich Tennisschläger schnell und einfach bespannen. Mit der optimalen Wartung ist eine lange Lebensdauer garantiert und der Anschaffungspreis hat sich in jedem Fall längst wieder refinanziert. Viel Spaß beim Bespannen!
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