Wichtig: Immer an die Besaitungsvorschrift halten
Schon allein aus Gewährleistungsgründen ist es sehr wichtig einen Tennisschläger gemäß der vom Hersteller vorgegebenen Besaitungsvorschrift zu bespannen. Aus diesem Grund muss man für jeden Tennisschläger den man bespannt die genaue Bespannungsvorschrift kennen.
Es ist unmöglich eine allgemeine Bespannungsvorschrift für das Besaitungsmuster eines Tennisschlägers aufzustellen, denn die verschiedenen Schlägermodelle unterscheiden sich durch zu viele Faktoren. Aber man kann ganz allgemein schon viele nützliche Tipps geben, um dem Bespanner oder Selbstbesaiter eine Vorstellung von dem zu geben, auf was es beim Tennisschläegr bespannen ankommt.
Das Besaitungsmuster hängt von vielen Faktoren ab
Anbei folgt eine Aufstellung der wichtigsten Punkte die beim Besaitungsmuster eines Tennisschlägers eine Rolle spielen:
Saitenmuster
Ganz wichtig für die Abmessung der richtigen Saitenlänge für einen tennisschläger ist das Saitenmuster. Denn die verschiedenen Schlägermodelle haben unterschiedlich viele Längssaiten und verschieden viele Quersaiten. Dies hat auch nicht unbedingt etwas mit der Größe der Schlagfläche etwas zu tun, weil es auch unterschiedlich große Abstände der Längs- und Quersaiten zueinander gibt.
Längsösen und Querösen
Wenn man die Anzahl der Längssaiten und Quersaiten für das Schlägermodell kennt, muss man den genauen Verlauf der Längs- und Quersaiten durch die Ösen im Schlägerrahmen kennen. Hier sind die unterschiedlichsten Möglichkeiten denkbar. Vor allem im Bereich der jeweils äußeren beiden Längssaiten wird gerne mal eine Öse freigelassen, und dies ist auch noch im Einzelfall unterschiedlich im Kopf- und Herzbereich der Schlägers. Also muss man genau wissen, wie die Saite durch die Rahmenösen geführt werden muss.
Knotenösen
Die Dicke der ösen im Schlägerrahmen unterscheidet sich etwas, weil die Ösen, in denen die Saite an ihren Enden abgeknotet werden muss, etwas dicker sind / sein müssen, als die restlichen Ösen. Aus diesem grund muss man sich genau an das Besaitungsmuster halten, weil man sonst mit dem Kontenenden nicht an diesen dickeren Ösen herauskommt. Außerdem kann man nur diese Ösen zum Abknoten verwenden.
Erste Quersaite und erste Längssaite
Um überhaupt mit dem Schläger bespannen beginnen zu können muss man zwingend erstmal genau wissen, mit welcher Längssaite man beginnen muss. Nimmt man die falsche öse für die erste Quersaite, kann man den Schläger nicht ordnungsgemäß besaiten.
Bespannungsmethode
Ganz wichtig ist es, die Besaitungsmethode für das Schlägermodell zu kennen. Muss der Schläger mit 2 Knoten oder mit vier Knoten bespannt werden? Eine grundregel beim Schlägerbespannen besagt,m dass man die Schläger immer vom Kop zum Herz besaiten muss, also die Quersaiten müssen immer von oben nach unten eingezogen werden. Das dies aufgrund des Ösenmusters bei vielen Schlägermodellen gar nicht möglich ist, müssen solche Schläger mit 4 Knoten, sprich 2 Saitenstücken besaitet werden.
Das Ausmessen der Saite
Ganz wichtig ist das richtige Ausmessen der benötigten Saitenlänge. Kein Besaiter möchte zu viel an Saite für einen Schläger verbrauchen, allerdings ist es noch schlechter, wenn man die Saite zu kurz abschneidet. Deshalb muss man genau über die benötigte Saitenlänge Bescheid wissen. Vor allem bei Schlägermodellen mit 4 Knoten. Da man bei 4 Knoten immer etwas mehr an Saitenlänge für das Anziehen der letzten Saite einberechnen muss.
Auswahl der richtigen Saitenart
Gerade beim Abmessen der Saite spielt auch die Saitenart eine große Rolle. handelt es sich um eine Saite, die sich stärker dehnt, kann man etwas weniger abschneiden. handelt es sich um Saite, die etwas starrer ist, muss man etwas großzügiger abschneiden.
Erfahrung beim Schlägerbespannen zahlt sich aus
Alles in allem, braucht man auf jeden Fall etwas Erfahrung um beim Tennisschläger bespannen wirklich optimale Bespannergebnisse zu erzielen. Aus diesem grund sollte man besonders als Anfänger sorgfältig, langsam und gewissenhaft besaiten.
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