Immer mehr Tennisspieler entscheiden sich dafür ihre Tennisschläger selbst zu bespannen. Warum auch nicht? Wenn man ein gewisses Spielniveau hat und relativ häufig auf dem Tennisplatz steht, dann können die Besaitungen schon relativ schnell wieder reissen. Lässt man sich seinen Schläger immer wieder im Sportgeschäft besaiten, dann geht das im Laufe der Zeit ganz schön ins Geld. Außerdem ist man dann nicht ganz unabhängig.
Die Überlegung sich seine Schläger selbst zu besaiten ist nur folgerichtig, wenn einem die Schläger häufig reissen, oder man einfach ein "feines Händchen" hat, und immer eine optimale Bespannungshärte braucht. Es gibt genügend Modelle an Bespannmaschinen, und dies auch in jeder Preisklasse, so dass jeder sicher ein passendes Modell für seine Ansprüche findet. Die Bespannmaschine ist sehr robust gebaut, so dass man diese sicher eine lange Zeit benutzen kann, und sich diese Investition sicher rentiert.
Doch viel Selbstbesaiter sind gerade am Anfang ihrer Bespanner-Karriere unerfahren, und haben oft viele Fragen. Es werden zwar vereinzelt Besaiterkurse angeboten, aber in der Regel fangen die Selbstbesaiter einfach an ihren Schläger zu bespannen, und machen einfach drauf los. Andere haben die Möglichkeit, sich von einem anderen erfahreneren Bespanner schon mal einige Tipps und Tricks zeigen zu lassen. Das Selbstbesaiten ist sicherlich keine große Kunst, aber ein paar Dinge sind einfach immer zu beachten.
Auf was muss man als Selbstbesaiter achten?
Auf jeden Fall muss man genau wissen, wie man seinen Schläger besaiten muss. Dazu gibt es besaitungsanleitungen vor Hersteller, auf welchen genau zu ersehen ist, in welchem Muster, entsprechende der Löcher in dem Rahmen, der Schläger bespannt werden muss. Dies ist absolut wichtig, denn man muss den Tennisschläger aus Garantiegründen immer genau entsprechend den Herstellerangaben bespannen. Das Bespannungsmuster ist bei vielen Schlägern unterschiedlích. Manche Schläger haben 16 Längssaiten, manche 18. Auch die Anzahl der Quersaiten muss man kennen. Außerdem muss gerade bei den Längssaiten am Rand des Schlägers oft mal das ein oder andere Loch freigelassen werden. Wenn man so etwas nicht weiß und falsch macht, dann kann man den Schläger nicht richtig besaiten.
Außerdem muss man die Bespannungshärte für sich selbst wissen, und dies muss ebenfalls im Rahmen der Herstellerangaben sein. Ganz wichtig ist es, wenn die Saite gerissen, die anderen Saiten auch zu zerschneiden. Auf den Rahmen eines gerissenen Tennisschlägers wirken ganz andere Kräfte als für diesen Rahmen vorgesehen sind. Meist reissen die Längssaiten, womit die Quersaiten im Vergleich dazu mehr auf den Rahmen einseitig einwirken. In diesem zusammenhang ist darauf zu achten, dass man nicht erst alle Längssaiten herausschneidet, weil sonst die Zugkräfte der Quersaiten zu stark werden, und der rahmen wird brechen. Man muss also die Saiten immer abwechselnd Längssaite, dann Quersaite etc. herausschneiden.
Asonsten ist es ganz wichtig darauf zu achten, dass man saitenschonend und genau arbeitet. Nicht zwei Saiten auf einmal spannen, die letzten Saiten vor dem Abknoten mit einem Kilo mehr anziehen, udn saubere Knoten zu machen. Vor allem ist aber ein einwandfreier Zustand der Bespannmaschine und des dazugehörigern Werkzeuges absolut wichtig.
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